Dichtigkeitsprüfung bei privaten Abwasserleitungen

Immer mehr fordern mit immer weniger Förderung

Der Eigenheimbesitzerverband Katholische Familienheimbewegung e.V. aus Münster sieht Hauseigentümer immer mehr in die finanzielle Pflicht genommen.

Die neuen Sanierungsvorschriften für Wohngebäude, die Dichtheitsprüfung für Abwasserleitungen von privaten Hauseigentümern und geplante Einschränkungen in der Wohnungseigentums-förderung der neuen NRW-Landesregierung bereiten dem Interessenverband für Eigenheimbesitzer große Sorge.

Bei den neuen Sanierungsvorschriften will die Bundesregierung den C02–Ausstoß verringern und Hauseigentümer sollen dazu einen Löwenanteil beitragen. Stufenweise soll bis 2050 ein nahezu Klimaneutraler Gebäudebestand geschaffen werden. Der Sanierungsfahrplan beginnt 2020 und soll bis 2050 abgeschlossen sein. Der Verband befürchtet, dass viele Hausbesitzer diese Anforderungen finanziell nicht stemmen können, zumal eine in dieser Form geforderte Sanierung bei einem 40 Jahre alten Wohnhaus eine hohe fünfstellige Summe kosten kann. Dazu passt es, das die Bundeszuschüsse für das Gebäudesanierungsprogramm halbiert werden sollen.

Zudem steht eine weitere finanzielle Verpflichtung der Hauseigentümer erst unmittelbar bevor:

Die Dichtheitsprüfung der Abwasserkanäle und Leitungen der Hauseigentümer. Laut § 61 A Landeswassergesetz müssen alle Hauseigentümer bis zum 31.12.2015 einen Dichtheitsnachweis über die Hausanschlüsse vorlegen. Ist der Kanal nicht dicht, muss saniert werden. Auch hier rechnet die Katholische Familienheimbewegung mit enormen Kosten bei den Hauseigentümern mit älteren Wohngebäuden.

Kritik findet der Verband auch in der Koalitionsvereinbarung der neuen NRW-Landesregierung beim Thema Bauen und Wohnen. Dort steht, dass die Eigentumsförderung generell zurückgefahren werden soll und der Mietwohnungsbau Vorrang haben soll.

„Keine guten Zeiten für das Eigentum“ so Andreas Hesener, Geschäftsführer der Katholischen Familienheimbewegung. “Die Pflicht oder der Zwang zu unwirtschaftlichen Maßnahmen wiederspricht der Eigentumsgarantie, die im Grundgesetz steht. Eigentumsbildung in Form von Wohneigentum ist eine Gesellschafts- und Familienpolitik, wie sie kaum in einer anderen Form geleistet wird. Leider wird Wohnungspolitik von den Verantwortlichen nur noch halbherzig betrieben. Ein familiengerechtes Wohnumfeld – am besten im Eigentum - erspart aber langfristig viele Streetworker und Sozialarbeiter. Mit dieser Politik werden wir in Europa beim Wohneigentum unseren Tabellenplatz als Schlusslicht leider weiter festigen“, so Hesener abschließend.

www.abwasser-luenen.de/buergerinformation-film.php

FWD - NEWS / Aktuelles:

Dichtigkeitsprüfung bei privaten Abwasserleitungen

Immer mehr fordern mit immer weniger Förderung

Der Eigenheimbesitzerverband Katholische Familienheimbewegung e.V. aus Münster sieht Hauseigentümer immer mehr in die finanzielle Pflicht genommen.

Die neuen Sanierungsvorschriften für Wohngebäude, die Dichtheitsprüfung für Abwasserleitungen von privaten Hauseigentümern und geplante Einschränkungen in der Wohnungseigentums-förderung der neuen NRW-Landesregierung bereiten dem Interessenverband für Eigenheimbesitzer große Sorge.

Bei den neuen Sanierungsvorschriften will die Bundesregierung den C02–Ausstoß verringern und Hauseigentümer sollen dazu einen Löwenanteil beitragen. Stufenweise soll bis 2050 ein nahezu Klimaneutraler Gebäudebestand geschaffen werden. Der Sanierungsfahrplan beginnt 2020 und soll bis 2050 abgeschlossen sein. Der Verband befürchtet, dass viele Hausbesitzer diese Anforderungen finanziell nicht stemmen können, zumal eine in dieser Form geforderte Sanierung bei einem 40 Jahre alten Wohnhaus eine hohe fünfstellige Summe kosten kann. Dazu passt es, das die Bundeszuschüsse für das Gebäudesanierungsprogramm halbiert werden sollen.

Zudem steht eine weitere finanzielle Verpflichtung der Hauseigentümer erst unmittelbar bevor:

Die Dichtheitsprüfung der Abwasserkanäle und Leitungen der Hauseigentümer. Laut § 61 A Landeswassergesetz müssen alle Hauseigentümer bis zum 31.12.2015 einen Dichtheitsnachweis über die Hausanschlüsse vorlegen. Ist der Kanal nicht dicht, muss saniert werden. Auch hier rechnet die Katholische Familienheimbewegung mit enormen Kosten bei den Hauseigentümern mit älteren Wohngebäuden.

Kritik findet der Verband auch in der Koalitionsvereinbarung der neuen NRW-Landesregierung beim Thema Bauen und Wohnen. Dort steht, dass die Eigentumsförderung generell zurückgefahren werden soll und der Mietwohnungsbau Vorrang haben soll.

„Keine guten Zeiten für das Eigentum“ so Andreas Hesener, Geschäftsführer der Katholischen Familienheimbewegung. “Die Pflicht oder der Zwang zu unwirtschaftlichen Maßnahmen wiederspricht der Eigentumsgarantie, die im Grundgesetz steht. Eigentumsbildung in Form von Wohneigentum ist eine Gesellschafts- und Familienpolitik, wie sie kaum in einer anderen Form geleistet wird. Leider wird Wohnungspolitik von den Verantwortlichen nur noch halbherzig betrieben. Ein familiengerechtes Wohnumfeld – am besten im Eigentum - erspart aber langfristig viele Streetworker und Sozialarbeiter. Mit dieser Politik werden wir in Europa beim Wohneigentum unseren Tabellenplatz als Schlusslicht leider weiter festigen“, so Hesener abschließend.

www.abwasser-luenen.de/buergerinformation-film.php