Das ändert sich 2018 - eine Übersicht:

Steuern Der Grundfreibetrag erhöht sich von 8.820 Euro auf 9.000 Euro. Dadurch bleibt mehr Einkommen steuerfrei Der Kinderfreibetrag steigt von 7.356 Euro auf 7.428 Euro (+ 36 Euro) je Elternteil. Der steuerfreie Anteil für Neurentner sinkt in 2018 von 26% auf 24%.

Steuererklärung Mit der Steuererklärung für das Veranlagungsjahr 2018 müssen keine Belege mehr eingereicht werden. Allerdings kann der Fiskus die Unterlagen zu Prüfzwecken anfordern. Die Vorlage kann das Finanzamt bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Bescheids verlangen. Auch hat sich die Abgabefrist verlängert. Ab dem Veranlagungsjahr 2018 dürfen Steuererklärungen bis Ende Juli (vorher Ende Mai) abgegeben werden.

Kindergeld Das Kindergeld steigt je Kind um 2 Euro im Monat. Kindergeld wird nur noch für max. 6 Monate rückwirkend gezahlt. Also Ansprüche rechtzeitig prüfen.

Unterhalt Bei minderjährigen Trennungskindern steigt der Mindestsatz beim Unterhalt. Abhängig vom Alter des Kindes und dem Einkommen der Eltern erhöhen sich die monatlichen Sätze in der neuen „Düsseldorfer Tabelle“ um sechs bis zwölf Euro. Beim staatlichen Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende steigen die monatlichen Sätze um bis zu fünf Euro.

Mutterschutz Auch Schülerinnen und Studentinnen können künftig Mutterschutz in Anspruch nehmen. Wie üblich gilt eine sechswöchige Schutzfrist vor der Geburt, in der die werdende Mutter nicht mehr arbeiten muss, sowie ein achtwöchiges Beschäftigungs- verbot nach der Entbindung. Bei der Geburt eines behinderten Kindes verlängert sich diese Frist von acht auf zwölf Wochen.

Erwerbsminderungsrente Wer ab 2018 eine Erwerbsminderungsrente bezieht, weil er aus Gesundheitsgründen nicht mehr arbeiten kann, wird bessergestellt. Bisher werden Betroffene bei der Rente so gestellt, als hätten sie bis zum 62. Lebensjahr gearbeitet. Diese Grenze wird nun stufenweise bis zum Jahr 2024 auf 65 Jahre angehoben.

Hartz-IV-Sätze Der Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger steigt zum Jahreswechsel von 409 auf 416 Euro pro Monat. Bei Paaren gibt es künftig 374 Euro pro Person – sechs Euro mehr als bisher. Die monatlichen Sätze für Kinder steigen abhängig vom Alter um drei bis fünf Euro.

Selbstständige, Gewerbetreibende, Unternehmer, Arbeitnehmer Geringwertige Wirtschaftsgüter können ab 2018 bis zu einem Nettobetrag von 800 Euro im Jahr des Kaufs oder der Herstellung in voller Höhe bei der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Bislang lag die Höchstgrenze bei 410 Euro.

Mindestlohn Ab 2018 gilt der gesetzliche Mindestlohn ausnahmslos in allen Branchen.

Riester-Förderung / Altersvorsorge Die Riester Grundzulage erhöht sich von 154 Euro auf 175 pro Jahr

Betriebsrente Arbeitgeber können sich an der Betriebsrente von Geringverdienern besser beteiligen. Der Arbeitgeber erhält einen Steuerzuschuss von 30%, wenn sie Beschäftigten, die nicht mehr als 2200 Euro brutto verdienen, eine Betriebsrente anbieten.

Immobilien/Bauvertragsrecht Neues Bauvertragsrecht tritt in Kraft Bauherren können den Vertrag mit einem Bauunternehmer künftig innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Zudem müssen die Bauverträge mehr Details und klare Fristen enthalten. So muss die Baufirma unter anderem einen verbindlichen Fertigstellungstermin angeben.

Heizöltanks Zum 5. Januar tritt das Hochwasserschutzgesetz II in Kraft. Davon betroffen sind auch Wohnhäuser in Gebieten mit einem Hochwasserrisiko. Neu installierte oder erneuerte Heizöltanks müssen künftig besser vor Wasser geschützt werden. Tanks, die bis zum Stichtag installiert werden und in einem ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet liegen, brauchen bis zum Januar 2023 mehr Schutz. In Bereichen, die als „überschwemmungsgefährdet“ gelten, gibt es eine Frist zur Umrüstung bis 2033. Bis dahin muss jeweils der Aufstellungsraum gegen eindringendes Wasser geschützt werden. Der Tank muss außerdem so fest verankert werden, dass ihn Wasser nicht anheben kann.

Wir wünschen unseren Mitgliedern und allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Jahr 2018.

Vielen Dank für das Vertrauen, das Sie uns entgegengebracht haben!

Ihre Katholische Familienheimbewegung e.V

FWD - NEWS / Aktuelles:

Das ändert sich 2018 - eine Übersicht:

Steuern Der Grundfreibetrag erhöht sich von 8.820 Euro auf 9.000 Euro. Dadurch bleibt mehr Einkommen steuerfrei Der Kinderfreibetrag steigt von 7.356 Euro auf 7.428 Euro (+ 36 Euro) je Elternteil. Der steuerfreie Anteil für Neurentner sinkt in 2018 von 26% auf 24%.

Steuererklärung Mit der Steuererklärung für das Veranlagungsjahr 2018 müssen keine Belege mehr eingereicht werden. Allerdings kann der Fiskus die Unterlagen zu Prüfzwecken anfordern. Die Vorlage kann das Finanzamt bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Bescheids verlangen. Auch hat sich die Abgabefrist verlängert. Ab dem Veranlagungsjahr 2018 dürfen Steuererklärungen bis Ende Juli (vorher Ende Mai) abgegeben werden.

Kindergeld Das Kindergeld steigt je Kind um 2 Euro im Monat. Kindergeld wird nur noch für max. 6 Monate rückwirkend gezahlt. Also Ansprüche rechtzeitig prüfen.

Unterhalt Bei minderjährigen Trennungskindern steigt der Mindestsatz beim Unterhalt. Abhängig vom Alter des Kindes und dem Einkommen der Eltern erhöhen sich die monatlichen Sätze in der neuen „Düsseldorfer Tabelle“ um sechs bis zwölf Euro. Beim staatlichen Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende steigen die monatlichen Sätze um bis zu fünf Euro.

Mutterschutz Auch Schülerinnen und Studentinnen können künftig Mutterschutz in Anspruch nehmen. Wie üblich gilt eine sechswöchige Schutzfrist vor der Geburt, in der die werdende Mutter nicht mehr arbeiten muss, sowie ein achtwöchiges Beschäftigungs- verbot nach der Entbindung. Bei der Geburt eines behinderten Kindes verlängert sich diese Frist von acht auf zwölf Wochen.

Erwerbsminderungsrente Wer ab 2018 eine Erwerbsminderungsrente bezieht, weil er aus Gesundheitsgründen nicht mehr arbeiten kann, wird bessergestellt. Bisher werden Betroffene bei der Rente so gestellt, als hätten sie bis zum 62. Lebensjahr gearbeitet. Diese Grenze wird nun stufenweise bis zum Jahr 2024 auf 65 Jahre angehoben.

Hartz-IV-Sätze Der Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger steigt zum Jahreswechsel von 409 auf 416 Euro pro Monat. Bei Paaren gibt es künftig 374 Euro pro Person – sechs Euro mehr als bisher. Die monatlichen Sätze für Kinder steigen abhängig vom Alter um drei bis fünf Euro.

Selbstständige, Gewerbetreibende, Unternehmer, Arbeitnehmer Geringwertige Wirtschaftsgüter können ab 2018 bis zu einem Nettobetrag von 800 Euro im Jahr des Kaufs oder der Herstellung in voller Höhe bei der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Bislang lag die Höchstgrenze bei 410 Euro.

Mindestlohn Ab 2018 gilt der gesetzliche Mindestlohn ausnahmslos in allen Branchen.

Riester-Förderung / Altersvorsorge Die Riester Grundzulage erhöht sich von 154 Euro auf 175 pro Jahr

Betriebsrente Arbeitgeber können sich an der Betriebsrente von Geringverdienern besser beteiligen. Der Arbeitgeber erhält einen Steuerzuschuss von 30%, wenn sie Beschäftigten, die nicht mehr als 2200 Euro brutto verdienen, eine Betriebsrente anbieten.

Immobilien/Bauvertragsrecht Neues Bauvertragsrecht tritt in Kraft Bauherren können den Vertrag mit einem Bauunternehmer künftig innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Zudem müssen die Bauverträge mehr Details und klare Fristen enthalten. So muss die Baufirma unter anderem einen verbindlichen Fertigstellungstermin angeben.

Heizöltanks Zum 5. Januar tritt das Hochwasserschutzgesetz II in Kraft. Davon betroffen sind auch Wohnhäuser in Gebieten mit einem Hochwasserrisiko. Neu installierte oder erneuerte Heizöltanks müssen künftig besser vor Wasser geschützt werden. Tanks, die bis zum Stichtag installiert werden und in einem ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet liegen, brauchen bis zum Januar 2023 mehr Schutz. In Bereichen, die als „überschwemmungsgefährdet“ gelten, gibt es eine Frist zur Umrüstung bis 2033. Bis dahin muss jeweils der Aufstellungsraum gegen eindringendes Wasser geschützt werden. Der Tank muss außerdem so fest verankert werden, dass ihn Wasser nicht anheben kann.

Wir wünschen unseren Mitgliedern und allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Jahr 2018.

Vielen Dank für das Vertrauen, das Sie uns entgegengebracht haben!

Ihre Katholische Familienheimbewegung e.V